Gebäude E, F und G (ehem. Invalidenhaus) Bundesministerium für Wirtschaft und Energie , Berlin

Gebäude E, F und G (ehem. Invalidenhaus)

Architektur: Isaak Jacob von Petri
Bauzeit: 1746-1748

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Scharnhorststraße 34–37
10115 Berlin

Das 1746-48 von Architekt Isaak Jacob von Petri im Auftrag von Friedrich II. zur zur Unterbringung von Kriegsinvaliden erbaute Invalidenhaus wurde bis zum Ersten Weltkrieg als solches genutzt. Nach 1945 diente es Lazarett, ab 1951 als DDR-Regierungskrankenhaus und Schwesternwohnheim. 1991-2000 wurde es für das Bundeswirtschaftsministerium durch Baumann und Schnittger Architekten hergerichtet und erweitert.

Gebäude E, F und G (ehem. Invalidenhaus); Fotonachweis: BBR / Cordia Schlegelmilch (2017)

Die aus der Barockzeit stammenden Dreifügelanlage des ehemaligen Invalidenhauses wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt. Im Zuge der Herrichtung und Sanierung errichteten von Baumann und Schnittger Architekten parallel zum Spreekanal ein Neubau, der den verlorenen Mitteltrakt ersetzt. Zur Spreeseite ist der Neubau durch Lichthöfe und Pavillons gegliedert, während er zur Scharnhorststraße hin an die erhaltenen Seitenflügeln anschließt und mit diesen den quadratischen Garten einfasst.

Kunstwerke: Gebäude E, F und G (ehem. Invalidenhaus)